Medienpädagogik2
Medienpädagogik

Medienpädagogisches Praktikum bei SchnappFisch

Weißabgleich nicht vergessen, Interviewfragen spitz feilen, bei der Pressestelle nachhaken – als medienpädagogische Praktikant_innen unterstützt ihr Schüler_innen dabei, bei TIDE Programm zu machen.

Eure ersten pädagogischen und journalistischen Erfahrungen könnt ihr mitten in unserer Jugendredaktion SchnappFisch an der Seite von zwei Medienpädagog_innen praktisch vertiefen. 

Wir wünschen uns von euch

  • 3 Monate Vollzeit-Praktikum
  • Lust auf die Arbeit mit Jugendlichen
  • erste Erfahrungen in den Medien 
  • pädagogisches, redaktionelles und technisches Geschick
  • Flexibilität für Abend- und Wochenendtermine 

Ihr könnt euch freuen auf: 

  • Praktische Arbeit im TV und Radio 
  • Pädagogische Arbeit mit Jugendredakteur_innen und Schulklassen
  • in unserem Redaktionsteam direkt mit anpacken
  • lernen, anwenden, Verantwortung übernehmen

Zum 1. Oktober 2017 ist wieder ein Praktikumsplatz frei. Das Praktikum ist nicht vergütet. Bewerbungen bitte ausschließlich per Mail (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) an Jana Bories (Projektleitung) schnappfisch(at)tidenet(punkt)de 

Marlen Lutz | Medienpädagogische Praktikantin - Sommer 2016

„Ich habe unglaublich viel über mich, Medien und die Arbeit mit Jugendlichen gelernt.“  

Das medienpädagogische Praktikum bei SchnappFisch war von vornherein ein Sprung ins kalte Wasser. Den Bachelor frisch in der Hand ging’s noch ohne praktische Redaktionserfahrung direkt ran an Kamera, Mikro und Schnittprogramm – gottseidank wurden meine Kolleginnen nie müde, mir Dinge zu erklären und meine Fragen zu beantworten. Überhaupt waren alle TIDE-Kolleg_innen stets freundlich und hilfsbereit, ich habe mich immer wohlgefühlt. In meiner zweiten Woche übernahm ich schon die Kamera-Einführung mit einer Schülerpraktikantin und begleitete sie auf den Dreh einer Straßenumfrage. Früh ging es dann auch schon an mein erstes eigenes Projekt. Bei SchnappFisch heißt es nämlich nicht nur gucken, sondern auch machen: Ehe ich mich versah, stand ich mit dem Mikro bei einer Veranstaltung des Hamburger Plattdeutsch-Preises, sammelte fleißig O-Töne und interviewte Veranstalter_innen und Besucher_innen für meine erste eigene Radiosendung

Ich habe insbesondere gelernt, wie gut ein solcher Dreh- oder Aufnahmetermin vorbereitet sein muss – ein guter (Dreh-)Plan ist mehr als die halbe Miete! Auch im Schnitt geht’s nochmal rund. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass man den Schnitt-Plan noch oft umwirft, bevor das endgültige Ergebnis steht. Die Einschätzungen und Tipps meiner Kolleginnen haben mir hier immer sehr geholfen. Auch die redaktionelle und Öffentlichkeits-Arbeit hat Spaß gemacht: von Talkshow-Moderationen über Off-Texte bis hin zu Facebook-Postings – ich textete alles! :D 

In verschiedenen Schul-Workshops habe ich Schülergruppen bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Film- und Radioprojekte unterstützt. Am Anfang dachte ich, das schaffe ich niemals, doch irgendwann ging es ganz von selbst. Die Jugendlichen haben meist tolle Ideen und fuchsen sich auch schnell in die Technik und Schnittprogramme ein! Bei so vielen verschiedenen Aufgaben, Workshops und Drehtagen vergingen die drei Monate dann auch wirklich wie im Flug! Ich habe unglaublich viel über mich selbst, die Produktion von Medieninhalten und die Arbeit mit Jugendlichen gelernt.

Sommer 2016, Marlen Lutz