In der konventionellen Landwirtschaft werden jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet. Sie haben das falsche Geschlecht. Als Brüder der zukünftigen Legehennen bringen sie den Bauern keinen Gewinn. Dem Kükentöten ein Ende setzen. Dafür setzt sich die Bruderhahn Initiative Deutschland ein.

Hamburg Blankenese. Ruhig ist es im Björnsonweg. Ein- und Mehrfamilienhäuser wechseln sich ab, die Vorgärten sind ordentlich gepflegt. Ein Mann streicht den Lattenzaun vor seinem Haus. Seine Meinung dazu, dass hier eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll, will er nicht äußern. Anwohner klagen gegen die Flüchtlingsunterkunft. Was sind die Gründe? 

Rund acht Millionen Deutsche zwischen 15 und 64 Jahren erlebten in ihrer Kindheit schwere bis extreme Misshandlungen, sexuellen Missbrauch oder Vernachlässigung. So lautet das Ergebnis der Traumafolgekostenstudie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Die Studie untersucht nicht, in wie viel Prozent der Familien die Gewalt von Frauen ausgeht oder ausging. Bei Jana Reich und allen anderen Töchtern, die in dieser Sendung zu Wort kommen, ist oder war die Mutter die Täterin.

Die Cousins Amine, Morad und Omar flohen gemeinsam aus Syrien nach Hamburg. Hier leben die jungen Männer in einem Containercamp. Mit Tina von der Initiative „Harburger helfen Flüchtlingen“ lernen sie die Stadt kennen. Schlepper brachten die drei Cousins nach Deutschland. Eine beschwerliche, gefährliche und teure Reise. Freiwillig haben Amine, Morad und Omar ihre Heimat nicht verlassen.

Salina und Josephine leben vegan. Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse, Butter, Honig, auf all das verzichten sie. Erst nachdem Salina und Josephine die vegane Ernährung kennen gelernt hatten, recherchierten sie: Wie wird das Tier gehalten, bevor es als Fleisch oder Fisch auf dem Teller landet? Ist Kuhmilch für Menschen wirklich gesund? Schnell stellte sich heraus, dass nicht besonders viel für den Verzehr tierischer Produkte spricht.

Der Stadtteil Jenfeld liegt im Bezirk Wandsbek. Gepflegte Einfamilienhäuser, Eichen und Kastanien säumen die schmalen Straßen. Auch die Schimmelmannstraße, den Dominikweg und die Wissmannstraße. Diese drei Straßen ehren Personen, die durch Kriegsverbrechen oder Ausbeutung der deutschen Kolonien berühmt und reich geworden sind. Wie passt das zu einer Stadt, die sich Tor zur Welt nennt und eine internationale Metropole sein möchte?

Teig ansetzen, gären, backen - auf acht Quadratmetern. Bei Bäcker Martin wird noch alles selbst gemacht. Hausbesuch frühmorgens in Hamburgs kleinster Bio-Backstube.

Dachgärten & Beete am Straßenrand - Urban Gardening in Hamburg +++ Bee 4 Change: Patenschaften für Flüchtlinge in Hamburg +++ Miete, was du trägst! Die Kleiderei macht´s möglich.