Danial Ilkhanipour im Interview


11. Februar 2009: Nach den turbulenten Monaten in der Eimsbütteler SPD scheinen schlussendlich die Wogen geglättet. Danial Ilkhanipour wurde offiziell zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2009 ernannt, Kontrahent Niels Annen gratulierte ihm. Dennoch stellen sich einige SPD-Distrikte offen gegen Ilkhanipour. Grund genug für AUSSEN KANTIG SPEZIAL, den umstrittenen Politiker zu einem ausführlichen Interview zu bitten.

Die Nominierung von Danial Ilkhanipour zum Bundestags-Direktkandidaten für den Bezirk Hamburg-Eimsbüttel schlug Wellen, die sogar die Bundespolitik erreichten. Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rief zweimal beim Landesvorstand an, um sich über den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl zu informieren. In Hamburg bezogen zahlreiche SPD-Größen von Frank Teichmüller bis Henning Voscherau öffentlich Stellung gegen den gewählten Kandidaten.

In Internetforen wurde das Thema heiß diskutiert: Von Wahlbetrug war die Rede, von Unterwanderungsstrategien, von Manipulation – auch vor dem Wort „Verschwörungstheorie“ wurde nicht Halt gemacht.

Letztlich bestätigten Landes- und Bundesvorstand die Richtigkeit der Nominierung und bestimmten, dass Ilkhanipour als Kandidat für die SPD Eimsbüttel ins Rennen gehen wird.

Nachdem die Wogen nun geglättet scheinen und der Gegenkandidat und bisherige Mandatsträger Niels Annen seinem Kontrahenten gratuliert hat, ist es nun Zeit für die Aufarbeitung. AUSSEN KANTIG SPEZIAL setzt sich kritisch mit der Wahl von Ilkhanipour auseinander und lässt ihn erstmals ausführlich Stellung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen beziehen.

Ging tatsächlich alles mit rechten Dingen zu? Kann Ilkhanipour die Partei bis zur Bundestagswahl hinter sich bringen und alle zum Wahlkampf motivieren? Und wie will er das erreichen?

Moderator Markus Foos geht diesen Fragen hart, aber fair, auf den Grund.