So war mein Praktikum bei TIDE

Ob drei Wochen Schülerpraktikum in der Radioredaktion, sechs Monate beim Fernsehen oder ein Jahr in der Technik: Wer bei TIDE ein Praktikum macht, lernt viel und hat einiges zu erzählen.


Leila Orth

Praktikumsbericht von Leila Orth

Leila Orth erzählt von ihrem drei monatigem Praktikum in der "Hamburg immer anders!" Redaktion (2015/2016)

TIDE kenne ich schon seit 6 Jahren. Damals waren mein Schulfreund Jonas und ich bei der Jugendredaktion Schnappfisch. Es hat Spaß gemacht nicht nur in alle Bereiche der Medienwelt zu schnuppern, sondern auch selbst mitmachen zu können. Wir beide standen schnell im Radiostudio und haben unsere ersten Sendungen aufgenommen. Außerdem habe ich auf einigen TV-Drehs selbst gefilmt und Interviews geführt. Nicht nur technische Grundlagen wurden mir beigebracht, ich habe auch viele interessante Orte und Veranstaltungen kennen lernen dürfen. Das Sprechtraining vor unserer Radiosendung hat mir auch die kommenden Jahre beim Theater spielen sehr geholfen.

Nach meinem Abitur im Jahr 2014, habe ich für 1 Jahr als Englischlehrerin in Thailand gearbeitet. Schon dort habe ich mir Gedanken über ein Studium oder eine Ausbildung in Deutschland gemacht. Ich kam zu dem Entschluss ein Praktikum zu beginnen, um mich weiter auszutesten.

Gesagt, getan: Ich bewarb mich für ein 3-monatiges Praktikum bei „Hamburg immer anders!“ – der TV-Ausbildungsredaktion. Meine neuen Kollegen haben mir von Anfang an alles gezeigt und geduldig beigebracht. In meiner Zeit habe ich insgesamt 2 Kulturtipps und 3 eigene Beiträge gedreht, sowie den anderen beim Dreh assistiert. Mein erster Beitrag handelte von dem libyschen Journalisten Salah Zater, der von der „Stiftung für Politisch Verfolgte“ nach Hamburg gekommen war. Nachdem der Beitrag ausgestrahlt wurde, teilte ihn „Reporter ohne Grenzen“ auf Twitter und Facebook. Was für ein Erfolg! Gleichzeitig sind Salah und ich Freunde geworden.

Bei TIDE kann man sehr selbstständig arbeiten. Mit viel Geduld und Know-How wird dem Neuling alles erklärt und im Handumdrehen beherrscht man die Kniffe aus dem Effeff. Dabei halfen mir auch die TIDE Akademie Kurse, die ich kostenlos besuchen konnte.

Und was wurde aus meinem Schulfreund Jonas? Er ist TIDE treugeblieben und absolviert dort gerade das 2. Lehrjahr als Mediengestalter.
Ich habe mich entschlossen Kunst zu studieren und werde mich dafür in nächster Zukunft bewerben. Es war wirklich eine schöne Zeit, für die ich mich bei allen bedanken möchte. Hoffentlich sehen wir uns alle bald wieder!

Philine Ambra Mayr

Philine Ambra Mayr: "Man macht sein eigenes Ding."

Philine Ambra erzählt von ihrem vier monatigem Praktikum in der 'Hamburg immer anders!' Redaktion (2013/2014)

Moin, ich bin Philine! Vier Monate habe ich in der Fernsehredaktion für das Stadtmagazin "Hamburg immer anders!" gearbeitet.

Was ich vor Antritt meiner Praktikantenstelle über meinen Tätigkeitsbereich wusste, war, dass ich eigene Magazinbeiträge machen werde. Dass ich das wirklich so selbstständig machen konnte, wie sich herausgestellt hat, hätte ich jedoch nicht gedacht: Meine Erwartungen an das Praktikum wurden übertroffen, und klein waren sie nicht. Ich habe mir erhofft zu lernen und Neues zu erleben - und tatsächlich! Ich habe in meiner Zeit bei TIDE.tv viel gelernt und viel Neues erlebt und dazu noch tolle Menschen um mich herum gehabt.

Einen eigenen Magazinbeitrag produzieren bedeutet: Ein Thema finden, das einen lockt und gleichzeitig interessant für andere sein kann. Ein Thema, dass das Hamburger Stadtleben betrifft und beschreibt. Einen Protagonisten finden. Auf Dreh gehen, die Kamera bedienen oder es zumindest lernen. Das gesammelte Rohmaterial mit einer Schere namens Avid schneiden, so dass eine Dramaturgie entsteht. Einen Off-Text schreiben, ihn im Tonstudio sprechen oder sprechen lassen, unter das Visuelle legen und fertig ist das Ding! Was allerdings hier so schön in wenige Zeilen passt, ist ein zweiwöchiger Prozess, der unabdinglich mit Hoch- und Tiefstimmung und einer schlussendlichen Zufriedenheit verbunden ist. Und dann geht es sofort mit dem nächsten Thema los!

Genau das ist es, was einen Praktikanten in der Fernsehredaktion für das Magazin "Hamburg immer anders!" erwartet. Als TIDE Praktikant arbeitet man nicht zu, man macht sein Eigenes. Dabei den Großteil selbstverantwortlich, aber natürlich immer mit großer Unterstützung in jeglichen Bereichen.

Ein Praktikum bei TIDE ist nicht zum Abhängen, sondern ist spannend und horizonterweiternd. Und das nicht nur, weil man unglaublich viel lernen kann, auf unterschiedlichste Menschen und neue Situationen stößt. Auch weil TIDE-Menschen herzliche und offene Wesen sind.

Ich möchte meine Zeit bei TIDE nicht missen und weiß nicht, ob ich so bald erneut auf ein Praktikum stoßen werde, das mir ähnlich viel Freiheit und Eigenverantwortung gibt. Vielen Dank für die schöne Zeit!

Janine Mehner über ihre TIDE-Zeit als Videojournalistin

Wer Fernsehluft schnuppern möchte, ist bei TIDE.tv genau richtig. Ich konnte mich in meinem dreimonatigen Video-Journalismus-Praktikum sehr gut ausprobieren; schauen, wie ein Bericht recherchiert wird, wo man anfängt, wie man an Protagonisten herankommt und letztendlich einen Bericht dreht. So habe ich beispielsweise über den FINK Fernsehpreis berichtet (ich wurde gleich ins kalte Wasser geschubbst und durfte mit einer Reportage anfangen - der Königsdisziplin). Später bin ich in die Gamingwelt geschliddert, habe viel gelernt über das Komponieren von Musik in Videospielen. Außerdem konnte ich während meines Beitrags zu 'Altona macht auf' bei der Altonale sehr vielen regionalen Künstlern und Künstlerinnen bei der Arbeit zusehen, wie sie aus Fenstern 'Romeo und Julia' über die Straße schreien und das Ganze dann bildlich festhalten. Für Kulturbeiträge bin ich durch viele Museen gehuscht, habe tolle Skulpturen, Kleider, Stoffe und Gemälde mit der Kamera eingefangen. Später habe ich meine eigenen Beiträge geschnitten und wer Lust hat, so wie ich, kann sogar die Off-Texte für die eigenen Beiträge im Tonstudio sprechen. Während dieser Zeit bin ich viel wacher durch Hamburg gegangen, immer auf der Suche nach einem Thema oder einer Ausstellung, über die ich berichten kann. Da gibt es noch viele unerforschte Sachen... Außerdem finde ich das Angebot der TIDE.akademie großartig und habe damals gleich 14 Kurse belegt. Das war zwar sehr stressig, aber ich habe eine Menge gelernt, mit einem tollen Team gearbeitet und für meine journalistische Arbeit sehr viele Erfahrungen mitgenommen. Ein Praktikum bei TIDE - sehr zu empfehlen. Janine Mehner